Kellaspitze – im Herzen Vorarlbergs

Daten und Fakten:

Höhe: 2.017 ü. M.

Gebirgsgruppe: Lechquellengebirge

Höhenmeter: ca. 1.040m – davon 500m mit dem Bike

Strecke: Marul (980m) – Stafelfederalpe (1.472m) – Kellaspitze (2.017m) – Marul

Die Kellaspitze trat eigentlich erst durch die Erzählung einer guten Freundin in unseren Dunstkreis. Schön soll sie sein, der Berg inmitten Vorarlbergs – mit herrlichem Blick auf die Rote Wand, den Walserkamm und die Gipfel des Montafons….passt! Machen wir!

Die gute Freundin war an diesem Tage leider verhindert, dafür konnten wir die Damen aus dem „Dühital“ motivieren. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz unterhalb der Kirche von Marul. Der Zustieg bis zur Stafelfederalpe (ca. 4,9 km) lässt sich gut mit dem Fahrrad verkürzen. 

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Blick nach Raggal

Von hier geht es zu Fuß über Wiesen aufwärts zum von weitem sichtbaren Kamm. Hier endet zwar die Markierung, nicht aber der Weg.

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Die Kellaspitze mit der gesamten Aufstiegsroute

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Der Weg ist auch ohne Markierung nicht zu verfehlen!

Wir verlassen den Wald und steigen über den latschenüberzogenen West-Grat hoch, bis  Felsen den Weg versperren. Hier weicht der Steig in die Südflanke (rechts) aus. Es wird steiler und alpiner.

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Dank einiger Seilsicherungen ist aber auch dieser Abschnitt nicht wirklich schwierig sondern ein Genuss. Trittsicher und schwindelfrei sollte man aber trotzdem sein. Vom markanten Gipfel – der in alle Richtungen steil abfällt, hat man tatsächlich einen wunderschönen Rundumblick! 

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Auf dem Gipfel der Kellaspitze

 

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Rote Wand

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Blick ins Montafon – Drei Türme & Drusenfluh

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Blick in den Bregenzerwald – Schadona Rothorn & Hochkünzel

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Der Abstieg/die Abfahrt nach Marul erfolgt auf dem selben Weg. 

Schön wars… 🙂