Mohnenfluh 26.10.2017

Höhe: 2.548 ü. M.

Gebirgsgruppe: Lechquellengebirge

Höhenmeter: ca. 850 hm u. 9 km

Eckdaten: Oberlech – Mohnenfluhsattel – Mohnenfluh – Oberlech

Für eine erste Skitour reicht der Schnee am heurigen Nationalfeiertag leider noch nicht, aber um die Nase Füße das erste Mal in den Schnee zu stecken, dafür reicht es allemal!

Wir werden rasch fündig. Die Mohnenfluh hat Schnee, sollte aber trotzdem machbar sein. Bereits in Oberlech ist die Schneedecke nicht ganz unbeträchtlich. Der lästige Harschdeckel, welcher sich sonnseitig gebildet hat, macht das Stapfen zur Konditionssache. In wechselnder Führung kämpfen wir uns entlang der Piste von einer Bergstation zur nächsten. Hasensprung, Steinmäder und weiter zum Mohenfluhsattel. Spätestens bei der Querung zum Sattel wünsche ich mir meine Ski…war ja eigentlich klar, oder!?

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Wir stapfen durch das Lecher Schigebiet

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Ganz schön anstrengend das weiße Gold…

Der Anstieg über die mässig geneigte Flanke ist überraschend gut zu gehen, wir kommen kurzzeitig etwas zügiger voran. Ab der Querung in Richtung Gipfel sind wieder Wühlmausqualitäten gefragt. Kein Problem, wir wollen unbedingt zum höchsten Punkt. Etwas länger, viel anstrengender aber auch ungleich schöner als im Sommer ist der verlassene und unberührte Gipfel heute. Wir machen was Frauen so machen. Gipfelfoto, Gipfelbussi, viele Aaaaaahhhs und Oooooohs…Schokoadler und Hugo dürfen heute natürlich auch nicht fehlen.

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Die Flanke ist trotz etwas Schnee gut zu gehen

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Ab hier darf gewühlt werden

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Herrlicher Tiefblick zum Butzensee und auf die Braunarl

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Die verdiente Belohnung 🙂

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Ein herrlicher Tag!

Beim Abstieg dürfen wir (fast) alle Mühen vergessen. Allein die Variante „Rutscher“ ist noch etwas ausbaufähig!

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Die Abfahrt war zeitweilig nicht besonders rasant…

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…bescherte aber zumindest viel Spass

Ausbaufähig ist auch die Wahl des richtigen Parkplatzes! Nachdem wir in der Früh, in unserem unbändigen Gipfeldrang und ein bisschen Faulheit ein Fahrverbotschild „übersehen“ und eine geöffnete Schranke kurzerhand ignoriert haben, werden wir bei der Heimfahrt bestraft. Wir in (Ober-) Oberlech unter uns Oberlech-City…dazwischen eine geschlossene Schranke. Schei****!!!! Das starre Ding ist  weder mit gut-zureden, noch mit roher Gewalt um einen Milimeter zu bewegen. Zum Glück erbarmte sich der äußerste nette Hotelier des (ebenfalls geschlossenen) Hotel Mohnenfluh und lieh uns (ohne den befürchteten Anschiss) seinen Schrankenschlüssel…sonst würden wir wohl noch immer am Arlberg festsitzen.