Zitterklapfen am 8. Dezember

Daten und Fakten:

Höhe: 2.403 ü. M.

Gebirgsgruppe: Lechquellengebirge

Höhenmeter: ca. 1.500 hm / 10 km

Strecke: Buchboden – Alpe Mutta – Zitterklapfen (unmarkiert) – Alpe Mutta – Buchboden

Nach einer einzigen Schitour im November ist die Wandersaison inzwischen wieder in vollem Gange. Dieselbe Situation wie im Dezember 2015. Leider.

Auf einigen Internetplattformen gibt es noch vereinzelte, verwegene Berichte über Skitouren in unserer Gegend, wer aber weder den Slalom zwischen Steinen noch Aufstiege über schmale, und eigentlich den Liftkartenbesitzern vorbehaltenen Kunstschneebänder schätzt, lässt seine Bretter zuhause.

Bis auf gut 2.000m ist es sonnseitig eh schneefrei, darüber liegt der Schnee auch nur noch dort, wo er halt gut liegt…nordseitig sind die Verhältnisse winterlich. 

Sicherheitshalber führen wir um diese Jahreszeit grundsätzlich Steigeisen und ein bisschen Sicherungszeug mit uns. So stellen auch ein paar Meter Eis und Schnee kein Hindernis oder gar einen Abbruch der Tour dar.

Unsere Tour auf den Zitterklapfen führt uns von Buchboden im großen Walsertal, über das Bärenmaisäß zur Alpe Mutta.

Von hier in ziemlich direkter Linie (weglos) auf den Gipfelgrat des Zitterklapfen. Noch einige Meter am teilweise ausgesetzten und schneebedeckten Grat, dann haben wir unser Ziel erreicht.

Die Verhältnisse könnten kaum besser sein… 1-2 Meter Schnee würden mir trotzdem besser gefallen!

dsc09597

Start bei der Kirche in Buchboden

dsc09598

Das Ziel schon vor Augen, allerdings liegen noch 1.500hm zwischen uns

dsc09675

Kurze Pause an der schönen Alpe Mutta

dsc09605

Blick hinüber zur Alpe Ober-Überluth, im Hintergrund das Schadona Rothorn

dsc09607

„Auf der Mutte“, hier quert in etwa der Hochscherenweg, von nun an geht es recht direkt auf den Grat

dsc09619

Der Fels ist großteils schneefrei und trocken

dsc09620

Die Wegfindung bleibt jedem selber überlassen

dsc09635

Blick zurück

dsc09627

„Winterbesteigung“ des Zitterklpfen

dsc09649

Rückweg am Grat

dsc09660

dsc09666

Der Abstieg erfolgt auf weiten Strecken knieschonend und für die, welche nicht nur Steigeisen sondern auch noch einen „Sutterlüty Sack“ dabei haben, rasant 🙂

dsc09677

Bald geschafft!