Carpe diem – der erste (und letzte) Schnee…

Als ich Ende November das erste Mal meinen Schitourenrucksack packe, meint er, bei dem Sauwetter würde er nicht vor die Tür gehen. Ich meine – man weiß nie, ob/wann man wieder gehen kann!

Also treffe ich mich mit einer Handvoll anderer, unerschrockener, wetterfester, verrückter (!?) in Damüls. Soviel ist klar, wir sind schon bei viel weniger Schnee losgezogen.

Es schneit, es stürmt, die Sicht mau. Unten ist, wo die Schi beim Spuren in den Stauden verhängen… es ist schön! Saisonseröffnung eben!

Der Gipfel ist schon fast in Sicht (wenn dann Sicht wäre), als einer unserer Mitstreiter vorsichtig die Sinnfrage stellt –  so schnell kam die allgemeine Einsicht, dass es im Biwaksack doch viel gemütlicher wäre, bisher selten. Gestärkt mit Wein & Keksen ziehen wir die ersten Schwünge der Saison in den Schnee. Er ist tief und grundlos. Erst im unteren Teil wird dann doch noch richtiger (Fahr) Spass daraus.

Nach dem Moto wer hat, der hat, gehts 4 Tage später ins Laternsertal. Diesmal strahlt die Sonne mit uns um die Wette, von Schnee ist bei der Fahrt durch Laterns allerdings wenig zu sehen. Erst beim Bädle schauts besser aus. Viel besser… 🙂

Einsam (jaaa, es ist halt Freitag) gehts in Richtung Gipfel. 4 Schneeschuhläufer beneiden uns um unsere Schi, denn hier ist es richtig, richtig winterlich.

Die Abfahrt ist um vieles besser als ein paar Tage zuvor. Schade, dass die nächste Warmfront schon irgendwo lauert.