Walser Geisshorn 19.04.15

Daten & Fakten:
Höhe: 2.367 ü. M.

Gebirgsgruppe: Bregenzerwaldgebirge BEV-Karte 1224 Bezau Ost, 1:25.000

Höhenmeter: 770hm / 9,40km

Eckdaten: Hochkrumbach – Hirschgehren Alpe – Koblach – Walser Geisshorn – Hochkrumbach

Früher hab ich das Walser Geisshorn oft von Schigebiet aus betrachtet und mir gedacht – diesen Hang möchte ich mal herunterfahren!

Heute sollte es passen. Minus 5 Grad am Hochtannberg, strahlender Sonnenschein und eine durchfrorene Schneedecke – perfekte Verhältnisse. Direkt von der L200 in Hochkrumbach steigen wir auf. Schnee ist noch genug, auch wenn zwischen drinnen bereits (fröstelnde) Krokusse ihre Köpfchen aus der Erde recken.

Am Tschirrgentobel haben die Harscheisen ihren ersten Einsatz. Ein Ausrutscher würde hier wohl mit einem Bad im Wildbach enden. Abmontieren lohnt sich kaum, wir steigen über die Hirschgehrenalpen in Richtung Haldewanger Kopf auf, hier wird das Gelände übers Koblach wieder flacher bevor es ans Eingemachte macht.

Wir treffen auf einige Schitürler, die aber allesamt aus dem kl. Walsertal herauf kommen. Den steilen Gipfelhang geht jeder auf seine Weise an. Ein Teil spurt mit Schi hinauf, andere tragen diese auf dem Rucksack hinauf. Getestet haben wir beides…

Das Walser Geisshorn – übrigens ein Grenzberg zu Deutschland – bietet einen wunderbaren Ausblick. Mindelheimer- und Fiderepasshütte, die Schafalpenköpfe, Biberkopf, Hochvogel, Lechtaler Wetterspitze aber auch die Braunarl und der Kaltenberg scheinen zum Greifen nah.

Wir lassen die Sonthofner Truppe zu Testzwecken schon mal abfahren, und tatsächlich, kurz nach 11 Uhr hat es prächtig aufgefirnt!  Die Abfahrt lässt keine Wünsche offen, da können auch die beiden kurzen Schiebpassagen nichts daran ändern.

Herrlich wars… 🙂