Hochrohkopf und Furkakopf 5. Jänner

Daten & Fakten:
Höhe: 1.980 bzw. 1.904 m ü. M.

Distanz: Aufstieg 1.020hm

Gebirgsgruppe: Bregenzerwaldgebirge (BEV, 1:25.000, Bezau Ost 1224)

Eckdaten: Bad Laterns – Sack Alpe – Hochrohkopf – Furkastrasse – Furkakopf –Gampernest Alpe – Sack Alpe – Bad Laterns

Wir starten in aller Herrgottsfrühe in Richtung Land. BLOCKABFERTIGUNG im Achreintunnel! Die Entscheidung gegen den Strom zu fahren war wohl goldrichtig, dazu war ein Besuch bei Verena im Laternsertal eh schon lange überfällig.

Vom Bädle Parkplatz ausgehend, bleiben wir kurz auf der eingeschneiten und gesperrten Furkastrasse. Bald zweigen wir links ab, es geht relativ flach zur Agtenwaldalpe und weiter zur Sacktobelbrücke. Nach kurzer Beratung entscheiden wir uns für die sonnige Variante und steigen links, durch einen Waldgürtel hinauf zur Furkastrasse. Bis hierher ist ausschließlich „Plattenpulver“, die Abfahrt wird also sicher lustig… Über schön kupiertes Gelände geht es den letzten, großen Hang hinauf zum Hochrohkopf. Dieser lässt das Schifahrerherz schon etwas höher schlagen. Die Schneedenke ist gut durchfroren und eine bestehende Abfahrtsspur verheißt gutes.

Viel ist heute nicht los. Es fürchten wohl viele eine unangenehme Abfahrt. Wir genießen am Gipfel den wunderbaren Tag, der zudem noch mit ausgezeichneter Fernsicht punkten kann.

Das nächste Ziel ist schon im Visier – der nah gelegene Furkakopf winkt. So carven wir die ersten Höhenmeter in flottem Stil hinunter in Richtung Paßstrasse. Gegen Ende wird die Sache dann zunehmend sportlicher – das Carven wird zum eher mühsamen Kurven.

Der Spass findet aber schnell ein Ende. Wir fellen wieder auf und steigen bis zur nächsten Kurve auf, um über den Gratrücken den Furkakopf in Angriff zu nehmen. Die gut 250hm sind bald geschafft. Werners Spezial-Tee und Giovannis Spende in Form eines edlen Tropfens tun das Ihre, um uns für die bevorstehende Abfahrt zu wappnen.

Die ersten Kurven lassen noch Freude aufkommen, was danach kommt ist nach Werners Definition reiner „2er Schnee“. Es geht das Gerücht um, dass dabei auch die eine oder andere Abwärtsspitzkehre gesichtet wurde!

Ein bisschen Übung in „Jägerbögen“ fahren kann ja nie schaden – so lassen zumindest Andi, Pepe, Werner und ich uns die Waldabfahrt über Gampernest nicht nehmen, während der Rest den gemütlicheren Weg über die Furkastraße wählt.

Nachdem wir die Christbäume von Bad Laterns und Laterns Tal ausgiebig gelobt haben, kehren wir bei schwindendem Tageslicht, zurück in den schönen Bregenzerwald!

Super gsing…:)