Bizauer Hirschberg

Gebirgsgruppe: Bregenzerwaldgebirge (BEV 1224- Bezau Ost)

Aufstieg gesamt: ca. 1150 Hm / 12 km

Eckdaten: Bizau (Parkplatz Hirschbergbahnen) – Gschwend Vorsäss – Hirschbergalpen – Hirschbergsattel – Hirschberg – Wölfersgunten – Hirschbergsattel – Gratrücken in Richtung Hirschbergalpen – Bizau.

Die Wanderung führt uns vom Parkplatz der Bizauer Hirschbergbahnen, nahe der verfallenen Sommerrodelbahn, über einen Waldweg zum Gschwend Vorsäss. Über die vielen Kehren des Güterwegs bzw. querfeldein geht es über die untere und mittlere zur oberen Hirschbergalpe. Hier folgen wir den alten Tafeln des Alpenlehrpfads zum Hirschbergsattel, von wo es linker Hand hinauf auf den Grat geht.

Der Hirschberggrat ist unmarkiert, teilweise recht exponiert und nur bei trockenen Verhältnissen zu empfehlen!

Dem Gratverlauf folgend, erreichen wir bald einen etliche Meter hohen Absatz, der über eine Strickleiter überwunden wird. Den ersten dreht es auf den untersten Metern gerne etwas ein, was nicht besonders angenehm ist. Also schwingt sich in unserem Fall Gentleman Andi hinunter, um uns von unten die Leiter zu halten. So geht’s für Gisela, Kurt und mich recht komfortabel über die Felsstufe nach unten.

Nachdem wir die erste Hürde überwunden haben, steigen wir über recht brüchiges Gelände (Fels/Gras) einige Meter nach unten, bevor wir über eine Querung im steilen Gras zum nächsten Aufschwung gelangen. Wir halten auf das untere (niedrige) Ende der Felsrippe zu, um dann gleich wieder auf den höchsten Punkt zu steigen.

Jetzt geht es nur noch dem Gratverlauf folgend, in schönem Auf- und Ab dem Gipfel entgegen.

Wir genießen die wunderbaren Herbstfarben und die Fönstimmung. Eine Wetterlage, die uns schlussendlich wohl einen weiteren schönen Tag in den Bergen beschert hat.

Da der Bus von Schönenbach nach Bizau den Betrieb bereits Anfang Oktober eingestellt hat, steigen wir dieses Mal nur bis zur Wölfersguntenalpe ab. Von dort queren wir wieder hinüber in Richtung Hirschbergbahnen. Weil es gerade so schön ist, steigen wir nochmals zum Hirschbergsattel auf um auch noch den Grat hinaus in Richtung „Wintergipfel“ zu erkunden. Dieser ist nicht ganz so spektakulär aber jedenfalls auch eine Begehung wert und zudem viel schöner als der matschige Weg weiter unten.

Schade ist, dass die Lifte etc. nicht langsam abgerissen oder einer anderen Bestimmung zugeführt werden. Teile der Sommerrodelbahn wurden zwar demontiert, hier liegt aber noch jede Menge Alteisen herum und auch beim Alpenlehrpfad zeugen nur noch marode Tafeln von besseren Zeiten.

Schön wars… 🙂

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