Das super-lange Pfingstwochenende…

Zum Auftakt rasselt am Freitag um kurz vor 3 Uhr der Wecker – Sonnenaufgang auf der Kanisfluh!
Die Nacht ist so schön und klar, dass die Stirnlampen im Rucksack bleiben. Als wir den Sattel erreichen, kündigt die glutrote Silhouette bereits den nahenden Sonnenaufgang an.

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Um 5 Uhr erreichen wir den Gipfel, gerade richtig um den perfekten Platz und das mitgebrachte Frühstück zu richten, bevor um 5:20 das Spektakel beginnt. Das frühe Aufstehen lohnt sich!

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Schön wars… 🙂

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Am nächsten Tag gehts mit Verena, Moni und Franz nach Grabs.

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Die schwerbeladenen Rucksäcke sind voller Proviant, unser Ziel ist die Tilisunahütte. Wir haben Zeit, also machen wir noch einen Abstecher auf die Tschaggunser Mittagsspitze. Ein schöner Aussichtsgipfel der in leichter Kletterei in einer knappen halben Stunde erreicht wird.
Kurz nach Mittag erreichen wir die Hütte – diese ist noch geschlossen, es wird aber fleißig gesägt und gehämmert. In einer Woche soll hier die Saison losgehen.

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Wir richten uns im Winterraum ein. Das geplante Mittagessen wird uns allerdings verwehrt. Der Ofen raucht nur unwillig – wohl weil die Sonne voll auf den Kamin scheint. Also verzehren wir die Wienerle eben kalt und ohne Gulaschsuppe…

Am Nachmittag schultern wir nochmal die Rucksäcke und machen uns auf den Weg zur Weißplatte. Der Anstieg ist nicht markiert, dafür weisen zahlreiche Steinmännchen den Weg nach oben.

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Wir lassen uns Zeit, genießen bei einem Fläschen Wein die Sonne und die Ruhe. Laut Gipfelbuch ist der letzte Besuch schon einige Zeit her.

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Zurück bei der Hütte entdecken wir eine nette Geste des (etwas gestressten) Hüttenwirts. Er hinterließ uns 5 Hockerchen die nun einladend in der Abendsonne stehen!

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Das zweite Rendezvous mit dem Ofen läuft dann auch weit besser, und so steht einem warmen Abendessen nichts mehr im Wege.

Nach einem wunderbaren Sonnenaufgang – den allerdings die meisten verschlafen haben, und einem ausgiebigen Frühstück starten wir in Richtung Sulzfluh.

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Hier treffen wir um halb zehn bereits auf den ersten Klettersteigler aus der Schweiz. Als immer mehr erscheinen, machen wir uns auf den Weg ins Tal. Hier machen sich die mitgeschleppten Figl dann endlich bezahlt. Die Abfahrt von der Sulzfluh durch den Rachen ist sensationell!

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Nach 600hm Abfahrt ist dann aber Schluss mit lustig – wir steigen durch die Latschen bis auf Höhe der Lindauerhütte ab, um dann auf der Gegenseite wieder in Richtung Bilkengrat aufzusteigen.

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Über die Grüne Egg, Tobelalpe und Alpilaalpe gehts in ständigem Auf- und Ab zurück nach Grabs. Wir lassen die Tour im Berghof Grabs ausklingen, wo wir nicht nur äußerst freundlich empfangen wurden sondern auch gratis Parken durften!

Schön wars… 🙂

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Auf der Sonnenterasse haben wir noch von einem gemütlichen Montag gesprochen, aber bereits auf der Heimfahrt kommen wir auf die Idee, dass man das prächtige Wetter nochmal nützen und wenigstens noch eine kleine Bergtour anhängen könnte.
So starten wir diesmal mit meinem Neffen Daniel, vom Hochtannbergpass auf den nahen Widderstein. P1120915

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Mit einem frühen Start kann man den vielen Leuten, die hier unterwegs sind noch gut entgehen. Sonst empfiehlt sich ein Steinschlaghelm.

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Ein superschönes Bergwochenende… 🙂