Silvretta 8. u. 9.3.14

Am Samstag Vormittag treffen wir nach einigem Anstehen, mit gefühlten 1000 anderen Wintersportlern in der Silvretta ein. Noch ein kurzes „Hallooo“ im Hotel, dann kanns endlich losgehen! Hinein ins lange und flache Bieltal.

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Beim großen Stein entscheiden wir uns spontan für die Totenfeldscharte – hier sieht es noch recht unverfahren und nicht ganz so stürmisch wie auf der ursprünglich anvisierten Haagspitze aus.

Kurz vor der Scharte treffen wir zufällig auf Sandy, einen alten Bekannten vom Alpenverein. Nachdem sich mit unserem Eintreffen auf der Totenfeldscharte der Wind mehr oder weniger legt, können wir nicht nur die Abfahrt sondern auch noch den Ausblick ins schöne Land Tirol, ausgiebig genießen.

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Vor dem Ende des Bieltals steigen wir nochmal eine halbe Stunde in Richtung Radkopf/Schulter auf, ein Abstecer der sich bei diesen Verhältnissen auf alle Fälle lohnt!

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Für den Sonntag haben wir uns die Schneeglocke vorgenommen – nachdem wir mitbekommen, dass uns Hotelchef Peter per Skidoo über den See ziehen würde, sind wir natürlich ebenfalls pünktlich um halb 8 zur Stelle.

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Der Berggasthof Piz Buin ist äußerst empfehlenswert, der Service sehr freundlich und das Essen ausgezeichnet!

Vom See gehts durch das flache Tal bis zur Klostertaler Hütte. Bald nach der Hütte zweigen wir links über den Klostertaler Gletscher, in Richtung Schneeglocke ab. Nach einem kurzen, steileren Aufschwung, gehts recht lange in angenehmer Steigung bis zum steilen südseitigen Schlußhang.

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Verena und ich entscheiden uns für die Harscheisen, Andi dagegen – am Ende kommen wir alle rauf. Die letzten Meter zum Gipfel lassen wir die Schi zurück. Die Fernsicht ist sensationell und es weht im Gegensatz zum Vortag kein Lüftchen. So lässt es sich aushalten!

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Die Abfahrtsverhältnisse wechseln, mal ist es windverpresst, dann wieder pulvrig – die 2,5 km über den See sind zäh und warm..aber auch die bringen wir noch gut hinter uns.

Schön wars… 🙂

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