Tirols Höchster – die Wildspitze…

…steht schon lange auf meiner Wunschliste! Im Winter als Schitour hat es wetterbedingt nicht geklappt, nun muss halt der Sommer herhalten 😉

Wir melden uns telefonisch für das „Mittwochs-Schnäppchen“ im Pitztaler Bergführer Büro an und rechnen sicherheitshalber mit dem schlimmsten!!

Damit wir nicht von 700m auf 3770m müssen, fahren wir bereits am Vorabend ins Pitztal und nächtigen dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Von hier gehts wirklich nur noch per Pedes oder aber mit dem Pitztal Express weiter.

Vor den Toren desselben warten wir weisungsgemäß, morgens um halb sieben, auf „Burkhard mit der gelben Jacke“.
Wir sind angenehm überrascht – vielleicht sollte Pitztal Experience einmal seine Werbeprospekte überarbeiten…

Zusammen mit Christof (unser 2ter Bergführer der eigentlich Lokomotivführer ist) gehts los. Mit dem Pitztalexpress sausen wir in wenigen Minuten von 1700 auf 2840m hinauf.

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Von hier gehts in angenehmer Steigung auf der Schipiste bergan.
Bis aufs Mittelbergjoch können wir in unserem Tempo gehen, danach wird der bunt gemischte Haufen in 2 Seilschaften aufgeteilt.

Zum Glück sind die meisten bei recht guter Kondition, so kommen wir problemlos bis zum Gipfelgrat. Allein Hans („im Glück“) ist die Luft ausgegangen. Der anfänglich äußerst kommunikative Memminger hängt ziemlich erledigt im Seil – aber gemeinsam sind wir stark – so wird er mehr oder weniger auf den Gipfel gezogen.

Es gibt wohl nur wenige Tage wie diesen! Die Fernsicht ist ausgezeichnet, T-Shirt Temperaturen auf über 3700m und der Gipfel gehört uns alleine! Was will man mehr?

Der Abstieg erfolgt über den Nordgipfel zurück zum Mittelbergjoch und weiter zur Bergstation des Pitztalexpress.

Nach einem gemütlichen Hock auf der Sonnenterasse gehts ins Tal die einen machen sich auf den Weg ins nahe Hotel, Burkhard mit gelben Jacke muss noch weiter zur Wiesbadnerhütte und wir düsen nach Vorarlberg.

Schön wars… 🙂

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