Kaltenberg 2. und 3.3.2013

Nach einer etwas zähen Anreise nach Langen am Arlberg, werden beim Bahnhof noch rasch einige Fressalien aufgeteilt, die schweren Rucksäcke geschultert und schon gehts los!

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Über den Forstweg, der einer Bobbahn gleicht, gehts bergauf zur unteren Bludenzer Alpe. Hier schwenken wir nach links und gelangen nach einigen Kehren im Wald auf einen weiten, freien Hang. Die Kaltenberghütte ist schon sichtbar, doch der Weg bis dahin zieht sich noch etwas.

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Nach ca. 2 Stunden erreichen wir die Hütte, das Winterlager ist in einem gesonderten Gebäude untergebracht und nur mit AV-Schlüssel zugänglich.

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Wir richten uns häuslich ein, der Ofen wird geheizt und schon bald köchtelt ein Topf mit Gulaschsuppe auf dem Herd.
An der Hüttenwand zeigt das windgeschützte Thermometer +20 Grad an, hier lässt es sich aushalten…

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Nach einem gemütlichen Hock gehts weiter auf die Maroiköpfe. In der Nachmittagssonne umrunden wir den halben Berg, wähnen uns bereits 2x auf dem Gipfel um schlußendlich noch immer nicht am Hauptgipfel zu stehen. Letztlich begnügen wir uns gegen 16 Uhr mit einem Steinmann und fahren dann nordseitig wieder zur Hütte ab.

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Nachdem wir auch die allerletzten Sonnenstrahlen ausgekostet haben, sorgen wir uns um unser leibliches Wohl. Es gibt (das schon oft erprobte Hüttenessen) Wurstnudeln – bei der Menge lassen wir uns selbstverständlich nicht lumpen 😉

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Nach einem gemütlichen Abend und einer ruhigen, erholsamen Nacht starten wir um halb neun unsere Tour auf den Kaltenberg.

Kalt ist´s und bis aufs Kracheljoch liegt alles im Schatten. Hier genießen wir endlich die ersten Sonnenstrahlen und den wunderbaren Blick auf Kaltenberg, Pateriol usw.

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Vom Krachel fahren wir ca. 150hm zum Kaltenbergsee ab, bevor es an die letzten 400hm hinauf zum Gipfel geht.

Die letzten Meter auf den Kaltenberg führen durch eine , mit einem dicken Seil gesicherte Rinne. Der Gipfel ist mit uns 4en schon ziemlich gut besetzt, so steigen wir, nachdem wir die ausgezeichnete Fernsicht genossen haben, wieder hinunter zum Schidepot.

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Die Abfahrt über den langen, breiten Gipfelhang ist obwohl schon ziemlich zerfahren, noch richtig gut. Der Gegenanstieg ist zwar etwas schweißtreibend aber auch rasch überwunden. Am Joch treffen wir auf einen guten Bekannten und genießen nochmal ausgiebig die Sonne bevor es an die lange Abfahrt hinunter nach Langen geht.

Schön wars… 🙂

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