Der höchste im Lechquellengebirge…

…sollte es heute werden! Dies ist die große (untere) Wildgrubenspitze mit stolzen 2.753 Metern.

Kurz nach 6 Uhr starten wir beim Fexahüsle in Zürs. Heute wieder einmal mit meinem Onkel, der vor 37 Jahren mit einigen Bergkameraden das Gipfelkreuz der Wildgrubenspitze aufstellte und diesen Berg mit weit über hundert Besteigungen sicher in- und auswändig kennt.

Nach ca 1,5 Stunden erreichen wir den Muggengrat auf ca. 2440m, von dort halten wir uns links.
Über ein gut erkennbares Steiglein steigen wir im Schotter und später über ein Schneefeld bis zur Felswand auf. Hier geht es in leichter Kletterei los, kurz darauf erreichen wir die (berüchtigten) Leitern…eine „Sonderkonstruktion“ aus Stahlseilen und Eisenkrampen und Klemmen.

Alt aber bewährt würde ich sagen!

Früher habe der Schnee (ganzjährig) bis über die erste Leiter hinaufgereicht.

Es gibt noch eine andere Route weiter rechts, diese ist aber wegen des Steinschlags nicht zu empfehlen.

Nach den Leitern geht es über grasiges und gerölliges Gelände weiter, später gibt es nochmal ein paar Passagen zum kraxeln. Schwindelfrei und Trittsicherheit ist auf jedenfall ein Muss.

Um Punkt 9 Uhr stehen wir auf dem Gipfel der Wildgrubenspitze – der Rundumblick ist atemberaubend!

Nach einer ausgiebigen Rast, Berge schauen und genießen, steigen wir wieder ab, und weil es gerade so schön ist, nehmen wir die gegenüberliegende Hasenfluh gerade noch mit.

Direkt von der Bergstation der Muggengratbahn steigen wir über einen kurzen Grat und über eine schränge Felsplatte (wo ein in die Jahre gekommenes Seil hängt) auf die hintere Hasenfluh 2.545m. Über ein Hochplateu geht es gemütlich zur vorderen Hasenfluh 2.531m, wo dann auch das Kreuz ist.

Nach einer kurzen Rast, steigen wir über den Normalweg ab, ein kurzes Stück können wir noch über ein Schneefeld runtersausen, danach gehts über die Schotterstrasse die zum Zürsersee raufführt, zurück zum Flexenpass.

Schön wars… 🙂

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